#kostbaresplastikfasten: Küche



Heute beginnt die Fastenzeit und das ist der Startschuss für unsere #plastikfasten-Kampagne. Die kommenden 40 Tage möchten wir gemeinsam mit dir Stück für Stück auf Einwegplastik verzichten. Dazu stellen wir wöchentlich unterschiedliche Lebensbereiche vor – wir beginnen in der Küche, machen weiter beim Einkauf, gehen rüber ins Bad, weiter zu den Reinigungsmitteln bis hin zu Upcycling und Kleidung. Du bekommst von uns Anregungen, Tipps und praktische Alltagskniffe, die du sofort umsetzen kannst.

Heute widmen wir uns der Küche! Denn so viel Müll wie hier wird nirgendwo produziert. Spülschwämme, Kaffeekapseln, Wasser in Plastikflaschen. Die Liste könnte ewig weitergehen. Auf das meiste davon können wir problemlos verzichten. Wie du damit anfängst, erfährst du diese Woche.

Tag 1: Leitungswasser

Ab jetzt vergisst du deine Glas- oder Edelstahlflasche nicht mehr zu Hause. Denn damit gibst du Leitungswasser eine Chance. 46 Millionen Plastikflaschen am Tag könnten so allein in Deutschland eingespart werden. Trinkwasser aus dem Hahn ist in Sachen Nachhaltigkeit unschlagbar. Und es ist so einfach!

Tag 2: Küchenrolle

Die Küchenrolle: Sie ist unglaublich praktisch und man kann sich dieses Produkt gar nicht mehr aus der Küche wegdenken. Aber an sich ist es ein reines Wegwerfprodukt. Zudem werden für die Produktion einer Küchenrolle viele Ressourcen verbraucht. Eine nachhaltigere Alternative sind waschbare Bambustücher oder wiederverwendbare Tücher aus Stoff, die du auch super selbst herstellen kannst. Die Küchenrolle bekommst du in der kostBAR-unverpackt. Die wiederverwendbaren Tücher aus eigener Herstellung werden in der fünften Fastenwoche ‚Upcycling & DIY‘ nochmal thematisiert. Natürlich müssen die Stoffservietten gewaschen werden, aber der Wasserverbrauch beim Waschen ist deutlich geringer als bei der ständigen Neuproduktion.

Tag 3: Kaffee

Du gehörst bisher auch zu den Kaffekapsel-Liebhabern? Dann kommt hier eine erschreckende Zahl: Mehr als drei Milliarden Kaffeekapseln verbrauchen wir in Deutschland pro Jahr. Damit einher geht das Problem des Aluminiumabbaus der Kapsel. Das Aluminium ist nicht biologisch abbaubar und zerstört ganze Ökosysteme. Hinzu kommt, dass die Kapseln normalerweise aus Neumaterial hergestellt werden, denn der Recyclingprozess ist viel zu aufwändig. Die beste Alternative sind Kaffeebohnen. In der kostBAR bekommst du die Bohnen von der Kater’s Kaffeerösterei aus Steinfurt, die fair gehandelt und/oder aus nachhaltigem Anbau stammen. Natürlich kannst du sie dir auch für sämtliche Zubereitungsarten mahlen. Auch das Zubehör wie einen Handfilter, eine French Press oder auch Stoffkaffeefilter gibt es bei uns. Du wirst deinen Kaffee ab sofort noch mehr lieben als sonst.

Tag 4: Schwamm und Spülbürste

Die fieseste Kruste im Topf entfernst du eigentlich immer mit einem Plastikschwamm? Probiere stattdessen doch mal einen Schwamm aus Kokosfasern, einem Abfallprodukt, das bei der Produktion von Kokosöl etc. im Müll landet. Er ist zu 100% plastikfrei. Eine sinnvolle und nachhaltige Anschaffung für deine plastikfreie Küche. Und wenn du bisher noch keine Spülbürste aus Holz hast, wird es auch hier höchste Zeit. Bürstenköpfe kannst du ersetzen, der Stiel bleibt. Eine tolle Alternative zu den Plastiksachen.

Tag 5: Tee

Heute ersetzen wir Beuteltee gegen losen Tee im Teesieb, in der Kanne oder im Ei. Denn der Teebeutel ist ein Wegwerfprodukt. Viele der Teebeutel sind leider nicht kompostierbar und enthalten Plastik. Losen Tee bekommst du in der kostBAR – frei von Plastik, qualitativ besser als Tee im Teebeutel und 100% kompostierbar.

Tag 6: Frischhaltefolie und Backpapier

Schüsseln nachhaltig abdecken und Lebensmittel ohne Plastik einpacken? Mit Bienenwachstüchern ist das möglich. Sie sind quasi deine wiederverwendbare Frischhaltefolie und schmeißen unnötigen Plastikmüll aus deiner Küche. Auch Backpapier kannst du leicht aus deinem Schrank entfernen. Oftmals reicht es nämlich aus, wenn du das Blech einfettest und bestäubst. So vermeidest du das Einwegprodukt. Solltest du doch eine ‚Unterlage‘ benötigen, besorge dir eine wiederverwendbare Backmatte oder nutze kompostbierbares Backpapier ohne Plastik.

Tag 7: Food Waste

Unser verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln hat dazu geführt, dass 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro im Müll landen. Daran sind alle schuld: Hersteller, Konsumenten, Handel – es wird zu viel produziert, verkauft, gekauft und weggeworfen. Vieles davon ist sogar originalverpackt und ungenutzt. Was kannst du dagegen tun? Frage dich: Was und wieviel brauche ich? – nur dann kaufen. Und: Gehe sorgsamer mit Produkten umgehen. Übrig gebliebene Speisen in geschlossenen Behältern einfrieren, überreifes Obst für Kompott, Marmelade oder Kuchen verwenden. Werde Kreativ und improvisiere tolle Gerichte. Hinterfrage das MINDESThaltbarkeitsdatum und vertraue deinen Sinnen. Mehr zu diesem Thema gibt es nächste Woche beim ‚Einkaufen‘.

Wir hoffen, dass deine Küche nach der ersten Woche ein Stück müllfreier geworden ist. Unsere Tipps sind darauf ausgerichtet mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen, mehr Platz um dich herum zu schaffen und dadurch die Umwelt zu schonen. Teile deine Erfahrungen gerne unter dem #kostbaresplastikfasten. Wir freuen uns auf deine Beiträge und Umsetzungen.

Nächste Woche geht’s weiter mit Tipps und Anregungen für ein plastikfreies Einkaufen. Stay tuned!        zurück

 
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